Blicke über den Tellerrand

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Spannende Menschen & Projekte – Blicke über den Tellerrand – Experimentelles – Improvisiertes – für Freigeister, Künstler, Verrückte und Punks die neugierig sind, feiern, trinken, Musik hören und sich austauschen – Musik, Film, Fotografie, Reisen, Literatur, Theater und alles was sonst noch irgendwie erwähnenswert ist – Relax, Enjoy, Have Fun!


Urheberrecht: Sopa, Pipa, Acta

15.02.2012 by Hubl55 Category Wissen

Rechteverwerter wie die Gema und die Musikindustrie versuchen mit immer neuen Gesetzen die Umsätze zu schützen – viele Nutzer und Portalbetreiber sind nicht bereit, für Musik im Internet zu bezahlen. Hier leidet nicht nur die Wertschöpfung der Arbeit der Kreativen, Autoren und Musiker, es kommt auch immer weniger Geld bei ihnen an.

Wirklich intelligente und zeitgemäße Konzepte fehlen

Ein zeitgemäßes Konzept würde zum Erhalt einer breiten, bunten und schöpferischen Kulturlandschaft mit möglichst großer Vielfalt beitragen. Für mich sind Portale wie YouTube wertvolle Kulturarchive, auf die ich nicht verzichten möchte, aber auch die Hosting-Dienste müssen Verantwortung übernehmen und mit allen technischen Mitteln das Vertreiben von illegalen Dateien verhindern.

Im Streit zwischen der Gema und den Publishern geht es nicht nur um Geld und Kontrolle, sondern auch um moralische Werte.

Eine moderne, intelligente und freie Gesellschaft räumt immer die Möglichkeit auf unabhängige Entwicklung jedes Einzelnen ein. Zur Verwirklichung einer derartigen Gesellschaft gehören vor allem auch kulturelle Ansätze, die sich am Ideal einer freien Gesellschaft orientieren.

Das Internet spielt dabei eine große Rolle. Video- und Musikportale können Inhalte vermitteln und helfen, Bewußtsein zu entwickeln. Sie regen die Menschen an, zu hinterfragen, zu kritisieren, aufzuklären und sich zu bilden.

Der Chaos Computer Club hat ein erstes Konzept für die zukünftige Gestaltung einer gerechten Bezahlung für Kreative vorgelegt – die Kulturwertmark – sie wäre eine Diskussionsgrundlage.

Auch ein Kurzgutachten über die Zulässigkeit einer Kulturflatrate nach nationalem und europäischem Recht, wurde im Auftrag der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz im Europäischen Parlament erstellt (PDF).

Die Verantwortlichen müssen sich endlich zusammensetzen und ein intelligentes und zeitgemäßes Konzept entwickeln und die Gerichte müssen definieren, was erlaubt ist und was nicht.

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