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Chinesische Transvestiten und andere irische Stories

chinesische transvestitenDie Stories des irischen Musikers und Autors Mick Fitzgerald „Session  – irische Stories“ wurden zum erfolgreichsten Buch des Songdog Verlag.

Die Übersetzerin und Autorin Gabriele Haefs, die die Stories von Mick Fitzgerald übersetzt und herausgegeben hat, regte ein neues Buch an, ein Band mit Stories, die wiederum Irland zum Thema hatten, genauer, die irische Musik, geschrieben von irischen Musikern und von  AutorInnen die eine Liebe zu Land und Musik verbindet.

 

Neu herausgekommen ist:

„Chinesische Transvestiten – und andere irische Stories“

mit Geschichten von:
Karin Braun, Evelyn Conlon, Mick Fitzgerald, Kersten Flenter, Gabriele  Haefs, Andy Irvine, Ulrich Joosten, Rita Kelly, Brian McNeill, Rachel  McNicholl, Petr Pandula, Pádraig Pearse,  Fionn Ruigrok, Ralf Sotschek

144 Seiten / Softcover
ISBN 978-3-9503557-3-4
Euro 14,80 / CHF 20.–
Zu bestellen beim Songdog Verlag Wien

Nach Mick Fitzgeralds erfolgreicher Storysammlung „SESSION“, die den irischen Musiker, Sänger und Gitarristen auch als begnadeten Storyteller einführten, war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, weiter nach schreibenden irischen Musikern zu fahnden, und/oder nach Stories, mit denen SchriftstellerInnen ihrer Liebe zur irischen Musik Ausdruck verliehen. Herausgekommen ist ein Band mit 14 humorigen, trinkaffinen, musikgetränkten Geschichten, die in ihrer Unterschiedlichkeit doch eines eint: Die Liebe zu Irland und seiner Musik.

>> ChinesischeTransvestiten-Flyer (PDF)

Play Luther

Till Florian Beyerbach lädt zu einem Theaterstück ein, das er mit seinem Schauspielkollegen Lukas Ullrich entwickelt hat. PLAY LUTHER heißt das Stück und wird im Glastrakt des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart ab dem 1.3.2014 zu sehen und zu hören sein.

Der Schauspieler Autor und Kirchenkenner Uwe Hoppe schrieb die Textvorlage, der Musiker Andrew Zbik übernimmt die musikalische Leitung.

Martin Luther, E-Piano und E- Schlagzeug passen nicht zusammen? Dann schnell Karten sichern und selber sehen was passiert, wenn man diese Dinge doch mischt.

Mehr Infos zum Stück, sowie den Kartenvorverkauf im Netz gibt es alles auf: www.playluther.de

Play Luther
Glastrakt
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
ab dem 1.3.2014

DAS INDIANER INUIT FILM FESTIVAL 2014

PRESSEMITTEILUNG

INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILM FESTIVAL vom 23.- 26. Januar 2014, Stuttgart, TREFFPUNKT ROTEBÜHLPLATZ

filmfestival2014

Foto: Gunter Lange

Unter der Schirmherrschaft des American Indian Film Institute und Festival San Francisco, des Dreamspeakers International Aboriginal Film Festival Edmonton, Kanada, und der UNICEF, findet INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILM FESTIVAL vom 23.- 26. Januar 2014 im Stuttgarter TREFFPUNKT ROTEBÜHLPLATZ (vhs Stuttgart) bereits zum fünften Mal statt.

Künstlerischer Leiter dieses in Europa einzigartigen Filmfestivals ist der Konstanzer Gunter Lange, der die Veranstaltung 2004 gegründet hat.

Festival lobt Preise aus

Erstmals werden zur Feier des 5-jährigen Jubiläums, Preise in den Kategorien

  • Bester Spielfilm (lang)
  • Beste Dokmentatin (lang)
  • Bester Kinderfilm (UNICEF-Preis)
  • Bestes Musikvideo

ausgelobt. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils eine Skulptur sowie ein Preisgeld von je 500,00 Euro.

Alanis Obomsawin: Ehrung für Lebenswerk

Besonderer Gast des Festivals ist die inzwischen 81-Jährige kanadische Filmemacherin Alanis Obomsawin aus Montreal, die für ihr Lebenswerk mit einem „Life Achievement Award“ geehrt wird. Ihr zu Ehren präsentieren die Veranstalter eine Film-Retrospektive.

Alanis Obomsawin, Angehörige der Abenaki-Nation, gehört zu den Wegbereiterinnen des indigenen Films in Nordamerika.Tief in den Traditionen ihres Volkes verwurzelt, wuchs das 1932 in New Hampshire geborene Multitalent in der Odanak-Reservation, nordöstlich von Montreal, auf. Ihre außergewöhnliche Karriere begann Obomsawin zunächst als Malerin, traditionelle Sängerin und Geschichtenerzählerin, bevor sie 1971 mit „Christmas At Moose Factory“ ihren ersten Dokumentarfilm produzierte.

Bis 2014 sollten über 40 weitere folgen, aus denen das Festivalteam für die Retrospektive eine feine Auswahl der wohl wichtigsten Dokumentationen getroffen hat. Dabei handelt es sich vorwiegend um politische Zeitdokumente. Alanis Obomsawin, die seit der Veröffentlichung ihres ersten Films mit dem National Film Board of Canada (NFB) zusammenarbeitet, ist seit jeher eine Verfechterin der Menschenrechte. Engagiert weiß sie das Medium „Film“ zu nutzen für den fortdauernden Kampf um politische Rechte und Anerkennung der Aboriginal Peoples, bzw. der First Nations in Kanada.

Schülerinnen und Schüler vergeben UNICEF-Preis

UNICEF-Repräsentantin während des Festivals ist die US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Tonantzin Carmelo aus Los Angeles. Sie wird im Rahmen der Schulfilm-Veranstaltung den UNICEF Preis „Bester Kinderfilm“ gemeinsam mit den Klassensprechern der dritten und vierten Klasse der Stuttgarter Reisachschule,  an den/die Preisträger/in überreichen.

Ein Novum in diesem Zusammenhang ist, dass die Schülerinnen und Schüler der Reisachschule  die Juryarbeit für die Kinderfime im Rahmen des Unterrichts übernommen haben. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin werden sie Kriterien für die Filmbewertung erstellen und sich nach einer Diskussion auf den Preisträgerfilm einigen.

Jugendliteraturpreisträger Richard Van Camp liest

Das Rahmenprogramm beginnt bereits am 21. Januar mit einer Lesung des bekannten kanadischen Schriftstellers Richard Van Camp im Deutsch-Amerikanischen Zentrum. Sein Roman  „Die ohne Segen sind“ (The Lesser Blessed) wurde von Ulrich Plenzdorf ins Deutsche übersetzt und erhielt 2001 den Deutschen Jugendliteraturpreis. Der Spielfilm „The Lesser Blessed“  feierte  im Oktober 2012 Premiere beim imagineNative Filmfestival in Toronto und wird im Rahmen von INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL in Stuttgart zu sehen sein.

Frauen A Capella Formation M`GIRL  feiert Europa-Premiere

Tags drauf, am Mittwoch, 22. Januar präsentiert das Festival die Frauen A Capella-Formation M`GIRL aus Vancouver. Das Konzert der fünfköpfigen Gesangsgruppe, welches im Stuttgarter Linden-Museum veranstaltet wird, ist eine Europa-Premiere. Die „Girls“ wurden u. a. mit dem Canadian Aboriginal Music Award ausgezeichnet.

Angeführt von Renae Morriseau spiegelt die Musik der M’GIRLs in mitreißenden Arrangements die kulturelle Weltsicht verschiedener indigener Nationen wider. Die starken Stimmen der jungen Musikerinnen präsentieren
Lieder der Anishnabe, Cree, Dene, Métis, Saulteaux, Tahltan und Tlingit. 2007 erhielten M`GIRL mit dem begehrten CANADIAN ABORIGINAL MUSIC AWARD ihre erste große Auszeichnung. Bei den Aufnahmen zu ihrer zweiten CD, die im Herbst 2013 erscheinen wird, verbinden die M‘Girls traditionelle Lieder mit modernen Elementen zu hochaktuellen Songs, in denen sie sich als zeitgenössische Hüterinnen von Mutter Erde positionieren.

Indigene Gäste aus Nordamerika

Weitere indigene Schauspieler, Filmemacher und Künstler, wie z. B. die Schauspielerin Q` orianka Kilcher (The New World), Schauspieler Tyler Christopher (Shouting Secrets) und Filmemacherin Melissa Henry,  haben ihre Teilnahme am Festival zugesagt.

Partner des Filmfestials

Partner der Veranstaltung INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL sind: TREFFPUNKT ROTEBÜHLPLATZ (vhs Stuttgart), Linden-Museum, Deutsch-Amerikanisches Zentrum (DAZ), American Chamber of Commerce, UNICEF-Arbeitsgruppe (alle Stuttgart), Universität Konstanz, Media Arts Cultural Events – Gunter Lange, Norbert Mallik-Übersetzungen/Untertitelungen und  Sven Schnell „make a movie“, London/Stuttgart.

Informationen, Pressefotos zum Downloaden usw. befinden sich auf der Festival-Homepage: http://www.nordamerika-filmfestival.com/presseinfos-filmfest-2014.html