Blicke über den Tellerrand

Blog und Fotoblog von Hubl Greiner
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Spannende Menschen & Projekte – Blicke über den Tellerrand – Experimentelles – Improvisiertes – für Freigeister, Künstler, Verrückte und Punks die neugierig sind, feiern, trinken, Musik hören und sich austauschen – Musik, Film, Fotografie, Reisen, Literatur, Theater und alles was sonst noch irgendwie erwähnenswert ist – Relax, Enjoy, Have Fun!


Thema ‘Veranstaltungen’


Der Musikverein Diskus

Mo, 28.02.2011, 19:30 h – Dedication to Christoph Moser | Konzert in Wien

Das Fest zu Ehren von Christoph Moser jährt sich heuer zum dritten mal und wieder wird im Porgy & Bess in Wien gefeiert | diesmal mit dabei, die Pichler’bros, DD Kern & Philipp Quehenberger und den The Young Gods.

Ein Abend, der nicht nur im Gedanken an Christoph Moser steht, sondern auch die Möglichkeit einer Networking Plattform für die Musikszene in Wien darstellt.

Musikverein Diskus – Christoph Moser:
Birgit Baldauf, Christof Dienz, Andreas Ederer, Bert Estl, Hans Peter Falkner, Christian Lindinger, Hubl Greiner, Franziska & Rayna Reutner

Das Lineup lautet:

Pichler’bros

DD Kern & Philipp Quehenberger

The Young Gods

Live: Pichler’ bros/ DDKern & Philipp Quehenberger/ THE YOUNG GODS

An diesem Tage hätte Christoph Moser, „der wohl beliebteste Tiroler der Stadt Wien, der einzige A&R, den es in Österreich noch gab, der Musikverrückteste unter den Musikverrückten“ (Markus Deisenberger), seinen 49. Geburtstag gefeiert, wäre er nicht am 3. Dezember 2008 tödlich in Vietnam verunglückt.

Christoph Moser war ein Musikbesessener, jemand, der sobald er Qualität erkannte, alles unternahm, um zu unterstützen und zu fördern – über musikalische, stilistische, ästhetische und geografische Grenze n hinweg. Er war jemand, der alles in Bewegung setzte, um Musik, die am Randbereich angesiedelt ist, ins Zentrum der öffentliche Wahrnehmung zu rücken, ohne dabei inhaltliche Kompromisse einzugehen oder sich gar anzubiedern.

Ein konsequenter Gutmensch im wahrsten Sinne des Wortes, vorallem für Musiker – ein wilder Hund für mich und meinesgleichen. Ohne ihn gäbe es hierzulande kein relevantes Independent-Label, ohne ihn ginge es vielen Musikern abseits des Mainstreams schlicht schlechter. Ohne ihn ist die Musik-Welt einfach ärmer. „Wenn ein Musikmanager zu einem Journalisten ‘Hör dir das einmal an’ sagt, gehört das zum berufsbedingten Smalltalk. Bei Christoph Moser allerdings wog dieser Satz. Der 1962 in Tirol geborene Promoter, Konzertorganisator und frühere Journalist war ein narrischer, liebevoller Überzeugungstäter. Neben einem sicheren Gespür für interessante Musik zählten seine Geradlinigkeit und sein durch nichts zu erschütternder Positivismus zu seinen prägendsten Charaktermerkmalen. Den Moser mochten einfach alle.“ (Karl Fluch)

Wir feiern seinen Geburtstag mit Musikern, die ihm einiges zu verdanken haben, wir zollen Tribut an einen charismatischen Enthusiasten, von denen es ruhig mehr geben könnte – jetzt gibt es jedenfalls einen weniger.

Der Eintritt versteht sich als Mindestspende. Der Reinerlös fließt in den Musikverein DISKUS -Christoph Moser.

Weitere Info bitte unter: http://www.porgy.at

Luigi Archetti – musik seitwärts

Luigi Archetti und die Sammlung

Der Musiker und Künstler Luigi Archetti arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kunst und Musik. Mit seiner medial vielschichtigen Ausstellung lotet er konstruktive Überlagerungen dieser beiden Gebiete aus und präsentiert dabei ungemein poetische Klang- und Bildwelten.

musik seitwaerts Luigi Archetti

Archetti läßt dem Raum und der Beziehung von Objekten zueinander dabei eine wichtige Bedeutung zukommen. In der Auseinandersetzung mit Werken aus der Sammlung verfolgt die Ausstellung Fragen nach dem Klang eines Bildes oder der Bildwerdung eines Tones.

30. Januar bis 3. April 2011
Vernissage: Sonntag, 30. Januar 2011, 11:15 Uhr

Kunst(Zeug)Haus
Schönbodenstrasse 1
8640 Rapperswil
Telefon 055 220 20 80

http://www.kunstzeughaus.ch

Öffnungszeiten:
Mittwoch 14 bis 18 Uhr
Donnerstag/Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag/Sonntag 14 bis 18 Uhr
Montag/Dienstag geschlossen

Veranstaltung innerhalb der Ausstellung
Donnerstag, den 10. März 2011 / 19 Uhr

musik rundum

Musikperformance mit
Luigi Archetti (Komposition, E-Gitarre, Elektronik)
Bill Gilonis (E-Gitarre)
Georgette Maag (E-Gitarre, Gesang)
Mario Marchisella (E-Gitarre, Elektronik)

Ein Beduine erzählt

Geschichten, Lieder, Gedichte aus dem Sudan. Mohamed Badawi, Konstanz.

Fr 21.1.2011, 19.30 Uhr Offene Kirche St. Gallen

Dr. Mohamed Badawi, Sprachwissenschaftler, Autor und Musiker entführt die Zuhörer am Fr. 21.1.2001 um 19.30 Uhr in der Offenen Kirche in die Welt der arabischen Erzählkultur. Die Wurzeln seiner Geschichten und seiner Musik finden sich in Nubien, bei den Beduinen und den Sufis.

Seine traditionellen Rhythmen und Überlieferungen ergreifen die Zuhörer in ihrer innersten Seele und verwandeln die Offene Kirche in eine literarische Oase. Kollekte für Schulen mit europäischen Standards im Sudan: Nihal European School / Nihal European University.

Offene Kirche St. Gallen, Böcklinstr. 2, am Platztor.

Sequoia Crosswhite in Konstanz

Veranstaltungen mit Sequoia Crosswhite (Lakota Indianer) im November in Konstanz.

Gezeigt wird u.a. der Film “HALBBLUT” aus dem Jahr 1992 mit Val Kilmer.

Sequoia Crosswhite

Der Film erzählt von ungeklärten Mordfällen auf dem Pine Ridge Reservat in South Dakota. Die Geschichte ist fiktional, hat aber einen realen Hintergrund in der gewalttätigen Zeit von 1972-1976, in die auch die Besetzung von Wounded Knee fiel.

Anschließend gibt es die Möglichkeit, Fragen an Sequoia Crosswhite zu stellen. Sequoia Crosswhite hat Lakota Studies studiert und ist ein fundierter Kenner der Lakota-Geschichte und Kultur.

Weitere Infos über die Veranstaltungen mit Sequoia Crosswhite

Manfred Kniel und Ekkehard Rössle

Fifty-Fifty, das minimalistische Saxofon-Schlagzeug-Duo von Manfred Kniel und Ekkehard Rössle, die mit ihrem Debutalbum im Moment ziemlich Wind in der internationalen Presse machen, spielen am Freitag, den 22. Oktober, in Tübingen im Club Voltaire in der Haaggasse 26 (Beginn: 21 Uhr) – Jazz und Klassik-Tage!

Falls ihr die Möglichkeit habt, geht hin – fantastische Musik – die 2 sind Echt!

“..very intriquing!” Robert Wyatt
“Big Respect!” John Zorn

“Jazz kann nerven: massenhaft Töne, ausufernde Form, endlose Soli. Nach dreissig Jahren Jazzpraxis hatte Schlagzeuger Manfred Kniel davon genug. In seinem Kopf nahm die Vision einer Musik Gestalt an, die auf Strategien der Einfachheit beruht und auf Reduktion, Ausdünnung und Verknappung setzt. Fifty-Fifty heisst das Ensemble, mit dem Kniel seine Ideen am Konsequentesten verfolgt. Zwei Instrumente reichen aus: Schlagzeug und Saxofon, das von Ekkehard Rössle mit halluzinativer Phantasie gespielt wird.

Die Minimalbesetzung führt die Musik auf ihre Urelemente zurück: Rhythmus und Melodie. Dadurch entstehen Transparenz und Raum. Mit der Saxofon-Schlagzeug-Kombination reiht sich Fifty-Fifty in eine Tradition ein, die 1967 mit einem Paukenschlag begann, als John Coltrane mit Schlagzeuger Rashied Ali das bahnbrechende Album «Interstellar Space» aufnahm.

Im Gegensatz zu Coltranes ausgreifenden Improvisationen entwirft Fifty-Fifty einen minimalistischen Post-Jazz – komponiert, komprimiert, mit einem genau abgesteckten Parcours für die solistischen Ausflüge. Das Schlagzeug bildet die Basis. Aus einer Zen-artigen Ruhe entspringen loopartig Schlagmuster, die sich mit uhrwerkartiger Präzision auf verschiedenen Zeitebenen bewegen und aus westafrikanischer Trommelmusik destilliert sind – hochkomplex und einfach zugleich.

Die Beats elektronischer Klubmusik hallen darin wider, nur akustisch erzeugt. Ekkehard Rössle bläst darüber ein Saxofon, dessen warmer Ton und dessen singbare Melodien daran erinnern, dass eigentlich erst jenseits der Spieltechnik das Reich der Poesie beginnt.”