Dienz & Dienz

08. Juli 2010

COMPAGNIA VERONIKA RIZ – T.E.M.A.

 20.+22.+23. Juli 2010

“Hens & Forks”

 Uraufführung -KoproduktionTanz Bozen 2010

In Zusammenarbeit mit Ökoinstitut Südtirol

20.+22.07 21 Uhr

23.07 19.30 Uhr – Stadttheater – Studio
Choreografie und Regie: Veronika Riz
Musik: Christof Dienz, Alexandra Dienz
Drammaturgie: Ina Tartler
Licht: Mario Airò
Kostüme: Johanna Barski
TänzerInnen: Ehud Darsh, Kiriakos Hadjiioannau, Hwan-Hee Hwang, Anna Schmidt

Die Knödel

15. Juni 2010

How to design posters in the 21th century

QUADRAT:SCH live in Shanghai

27. Mai 2010

QUADRAT:SCH: barbara romen – hackbrett / christof dienz – zither / gunter schneider – gitarre / alexandra dienz – kontrabass

spielen im österreich-pavillon auf der EXPO2010 in shanghai am 2.6., 3.6. und 4.6. jeweils um 19 uhr

also wer gerade in der gegend ist …

Robin Rhode Frequency 2007

11. März 2010

Robin Rhode Frequency 2007 – Haus der Kunst, Munich

Black & white shoes sculpted in charcoal and chalk. A bike created in soap. Percussion instruments with paper. Dance by Jean-Baptiste André. Music by Thomas Lacher, Christof Dienz and Martin Brandlmayr. Choreography by Robin Rhode.

Das Gespräch der Hunde

06. März 2010

Kammeroper von Christof Dienz 2009

Text. Kristine Tornquist nach Leo Perutz.

Ausschnitte aus der Urauführung 17.Juli.2009 Wien, Expedithalle der Brotfabrik sirene Operntheater Wien 9 Opern in 9 Wochen.

Dirigent: Francois-Pierre Descamps Regie. Kristine Tornquist Bühne. Jakob Scheid Kostüm. Markus Kuscher Licht Edgar Aichinger Puppen und Hundetraining.

Nikolaus Habjan Berl Landfahrer : Bernhard Landauer Wächter1 : Gottfried Falkenstein Wächter2 : Günther Strahlegger Pudel : Bernd Lambauer Hund : Richard Helm

Ensemble_online : Violoncello. Roland Schueler Klarinetten. Bernhard Zachhuber Trompete. Lorenz Raab Horn. Christoph Walder Posaune. Franz Geroldinger Kontrabass. Matthias Pichler Schlagwerk. Willi Schultz E-Gitarre. Peter Rom

Christof Dienz – Swing

23. Februar 2010

„Komponisten unserer Zeit X“ – Abokonzert 2

Christof Dienz: „Swing“
Konzertstück für Gitarre und Kammerorchester“
Uraufführung
Solisten: Michael Öttl, Gitarre

Konzert am 27. Februar 2010, 20.15 Uhr, Innsbruck – Canisianum

Session mit Christoph Kurzmann

23. Februar 2010

Heute im blue tomato (Wien) ab 21 uhr

Klangforum Wien

23. Februar 2010

14. Dezember 2009, 19.30 Uhr
Wien, Konzerhaus, Mozart-Saal
VORWÄRTS | RÜCKWÄRTS

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Pierluigi Billone — Verticale muto EA
Olga Neuwirth — Un posto nell’ acqua (Melville Skizze 1) EA
Christof Dienz — … brachen goldrosen … UA
Jorge Sánchez-Chiong — FINAL GIRL 2009 UA
Dirigent: Sylvain Cambreling

MON AFRIQUE DE L´OUEST

23. Februar 2010

MON AFRIQUE DE L´OUEST – DIENZ MIXED ENSEMBLE

26.11.2009 um 20.00 im stadtsaal tulln
28.11.2009 um 21.00 im porgy&bess in wien

mit Christof Dienz (zither, bassoon, electronics)
Magdalena Zenz (violine)
Alexandra Dienz (acoustic bass)
Roland Schueler (violoncello)
Lorenz Raab (trumpet)
Walter Seebacher (clarinet, bass clarinet)
Raffael Preuschl (e-bass)
Willi Schultz (perkussion)
Herbert Pirker (drums)

Der Märtyrer seines Herzens

23. Februar 2010

(Beethovens Lebensroman, Beethoven und die Frauen)
(1918, viragiert, dt. Zwischentitel)

31.10.2009 um 18.30 im METROKINO Wien
Regie: Emil Justitz
Drehbuch: Emil Kolberg
Darsteller: Fritz Kortner, Nelly Hochwald, Lina Anthes, Anton Pointner, Marion Illing
Produktion: Fabrikationsabteilung der Zentralstelle der Feldkinos / Filmstelle des k. u. k. Kriegspressequartiers (Wien)

Der Märtyrer seines Herzens

Der Märtyrer seines Herzens

In Märtyrer seines Herzens (Drehbeginn im Spätherbst 1917, uraufgeführt im Februar 1918) spielt der damals an der Wiener Volksbühne engagierte, noch weitgehend unbekannte Fritz Kortner seine erste Hauptrolle. Der Film illustriert auf der narrativen Grundebene den Mythos des begnadeten, privat jedoch unglücklichen Künstlers, der Erfüllung nur in seiner Kunst findet.

Ludwig van Beethoven kommt 1792 als 25-Jähriger nach Wien (genau in diesem Alter ist auch der Hauptdarsteller). Kortner zeichnet den Musiker zunächst als un sicheren Jüngling mit staksigen Schritten, der sich vor den Zelebritäten der Stadt und des Adels verbeugt. Der Regisseur Emil Justiz zeigt gern den massigen Rücken Kortners, um Beethovens Außenseiterum, seine Abgeschlossenheit und In-sich-Gekehrtheit zu markieren. Trotz seines musikalischen Genies steht er selten im Mittelpunkt der Szene. Wiederholt ist die Hauptfigur am Bildrand platziert, wo er noch immer unübersehbar ist, das Geschehen aber an ihm vorbei läuft. Justiz zeigt im räumlichen Tableau, wie Beethoven die Erfahrung der Ausgrenzung macht.

Märtyrer seines Herzens will «ergreifend schildern», er lässt insbesondere im «tragischen Lebensschluss mitfühlen und schauen» («Neue Freie Presse», 8.2.1918). Darüber hinaus geht es dem Regisseur um das sentimental «hingezauberte Kolorit des vormärzlichen Lebens der Kaiserstadt». Als visuelle Topoi werden bekannte Wiener Postkartenansichten aufgerufen: «Salon und Schenke, Heurigengarten und Wienerwald, das sind stets naturwahre, lebendig anmutende Bilder» («Wiener Allgemeine Zeitung», 9.2.1918). Beethovens Schicksal wird trotz der historischen Differenz aufgrund der Bekanntheit der Schauplätze in die Gegenwart des Zuschauers von 1918 herüber geholt. (Jürgen Karsten)

Musik: Dienz & Dienz
Alexandra Dienz (Kontrabass),
Christof Dienz (E-Zither, Elektronik)