Festival für elektronische Musik, Kunst und neue Medien

Lab30 Augsburger Kunstlabor


Dem Lab30 steht die komplette Fläche des Erdgeschosses im Kulturhaus abraxas als Labor und Schnittstelle für elektronische Klänge und visuelle Fiktionen zur Verfügung.

Das abraxas wird zur einer vielschichtigen Plattform, auf der experimentelle künstlerische Ansätze gezeigt werden, die mit modernen Technologien und Medien arbeiten. Fertige Resultate werden genauso gezeigt wie künstlerische Prozesse. Arbeitsweisen stehen für sich und vernetzen sich untereinander, es entstehen temporäre und andauernde Interferenzen.

Schwerpunkte des Festivals:

  • Multimediaprojekte und Videoinstallationen
  • Text- und Soundcollagen
  • Elektroakustische Musikprojekte
  • Interaktive Filmspektakel
  • Elektrokonferenz 3.0.
  • Videoarbeiten, Videokunst

Das Lab30 wurde initiiert von Peter Bommas (Junges Theater Augsburg), Sebastian Kochs (Stadtjugendring), Robert Rose (FH Augsburg Fachbereich Multimedia /Bewegtbild), Annemarie Helmer-Heichele (BBK), Christian Grimm (Kurzfilmtage), Thomas Weitzel (Kulturbüro) und Elke Seidel (Kulturhaus abraxas).

Das vierte Augsburger Kunstlabor lab.30

Wispernde Wäsche, tuschelnde Tische und patentverdächtige Ohrwurmbeschleuniger...

Das vierte Augsburger Kunstlabor lab.30 präsentiert auf 1000 Quadratmeter Kulturhausfl äche einen dreidimensi- onalen Experimentierkasten aktueller audio-visueller Kunst. 50 Multimedia-KünstlerInnen aus Europa, USA und Augsburg zeigen drei Nächte lang, was möglich ist an den Schnittstellen von digitalen und analogen Wirklichkeiten. Das Medienfestival schafft eine Plattform für inno- vative Produktionen, Installationen und Projekte aus der europäischen Kunsthochschulszene, gibt Raum für Austausch und Experiment und sorgt für Querverbindungen zu inzwischen arrivierten Künstlern, die auch beim Sonar-Festival in Barcelona, bei der Transmediale in Berlin oder beim Roskilde-Festival Show-Cases zeigen.

Das Kunstlabor lab.30 funktioniert als offenes System, das eine span- nungsreiche Interferenz zwischen fertigen Resultaten, work in progress und Netzwerkarbeit zulässt. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf der Präsentation von interaktiven Klang- und Computer-Installationen, bei denen der Besucher real schaukelnd in virtuelle Höhen schwingt oder seinem eigenen Pulsschlag quasi dreidimensional lauschen kann. Die Arenabühne dient als Klang- und Bildkubus für audiovisuelle Erlebnisräume: Das Raucherkino/Köln zeigt am Donnerstag animierte Computer Scetches auf Großleinwänden, Sebastian Giussani zerlegt am Freitag analoge Synthesizer zur Kurzschluss-Klangperformance und zeigt zusammen mit den Videonerds, was davon noch hörbar ist. Unter dem Motto „Analog meets Digital“ treffen sich am Samstag bekannte Größen der Netlablecommunity zum nonvirtuellen Livekonzert, einge- laden von Soulseek.

Das Augsburger Kunstlabor lab.30 als der reale Treff der im glo- bal web driftenden SoundkünstlerInnen. 3 Nächte voller Clicks, Cuts, Schnittstellen, galaktischen Melodien und großstädtischen Lärmkaskaden — HörKino, Soundwände, digitale Erlebnisparks und analoge Hammerschläge mit Computerfreaks, Installateuren, SoundbastlerInnen und Videomonstern, dazwischen ganz normale Leute von Kanada bis Kolumbien, von Lechhausen bis Bogenhausen: Glocalisation in Echtzeit.

www.lab30.de