Filmtipp – Ulzhan, Das vergessene Licht
Auf der Suche nach dem Tod durchquert ein einsamer, wortkarger Wanderer die kasachische Steppe… Meditatives Roadmoviedrama von Volker Schlöndorff
Auf der Suche nach dem Tod durchquert ein einsamer, wortkarger Wanderer die kasachische Steppe… Meditatives Roadmoviedrama von Volker Schlöndorff
Die Verfilmung von Stieg Larssons Trilogie Millennium.
3 empfehlenswerte Filme: Verblendung, Verdammnis und Vergebung
Regisseur: Niels Arden Oplev
Schauspieler: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Lena Endre
Land: Schweden, Dänemark, Deutschland
Genre: Thriller
JARO informiert über die anstehenden TV (ARTE und ARD) – und Radiotermine der Gruppe OqueStrada.
JARO Konzerte und Tourdaten mit Hazmat Modine, Dona Rosa, Huun-Huur-Tu, Warsaw Village Band, The Shin, Lack of Limits, Dieter Kropp, OqueStrada, Donald Duck meets Peter Kause, The Bulgarian Voices – ANGELITE, Jasper van’t Hof, Sarband, Jasper van’t Hofs PILI PILI und OffLimits findet Ihr wie üblich unter:
Finnischer Tango im «Salzhaus» in Winterthur mit dem Tango-Orchester «Sininen huvimaja» – Donnerstag, 16. September 2010.
Erneut ist «Sininen huvimaja» (deutsch: «Blauer Pavillon») zu Besuch in der finnischen Tango-Veranstaltungsreihe «Tule Tanssimaan», welche am 16. September bereits zum zehnten Mal durchgeführt wird und seit der Première im 2007 eine wachsende Beliebtheit erfahren darf – nicht nur unter den vielen in der Schweiz lebenden Finnen. Das Tango-Orchester «Sininen huvimaja» besteht aus sieben (semi- )professionellen Musikern und hat sich seit nun mehr 20 Jahren ganz dem finnischen Tango verschrieben. Während dieser Zeit gab «Sininen huvimaja» über 300 Konzerte und gilt nach wie vor als Garant für den «Blues aus dem hohen Norden».
Die Starzlachklamm ist ein sehenswertes Naturschauspiel. In den letzten Wochen hat Guenter Rauch mit Hilfe seiner Freunde den Kunstweg “SPUREN KLAMM heimlich” neu installiert.
Unendlich viele Sterne zieren den Umschlag des Comic-Bandes «Der Sinn». Grosse und kleine Punkte – verstreut auf schwarzem Grund liegen sie da, blinken und glitzern, eine ideale Einstimmung für die darauf folgenden Inhaltsseiten. Der Leser taucht in einen schwarz-weiss gezeichneten Bildergeschichten-Kosmos ein, in dem er sich vermutlich streckenweise verlieren, aber eine ebenso überraschende Entdeckungsreise antreten wird. Lost in space – denn die frei schwebenden Geschichten zielen selten auf Erkenntnisschwere ab, breiten indes umso mehr anregend neue Gedanken aus, in die man sich nur allzu gerne verliert.
Man ahnt es schon – «Der Sinn» des Zürcher Zeichners Andy Fischli ist natürlich kein Ratgeberbuch, mit Sprechblasen angereichert und allerhand Anleitungen zur sinnfrohen Glücksfindung. Oder wäre etwa sonst dem literarischen Dauer-Melancholiker Hamlet eine umfangreiche Geschichte beschieden? Hamlet ist, wenn man so will, ein gelungenes Beispiel eines «Recaps» wie sie auf Internet-Foren sehr beliebt sind: Der Zeichner/Autor fasst seine persönliche Sichtweise des Inhalts ironisch-witzig zusammen. Kein abgeleiertes Themen-Recycling, sondern ein mit bissigen Kommentaren versehenes Nacherzählen, wobei Fischlis Hamlet letztlich keine Worte mehr braucht und lediglich in der Synopsis das Wichtigste festgehalten ist. Das Shakespear’sche Welttheater rückt damit als gezeichnetes Figurenkabinett kraftvoller in den Vordergrund.
Hier die Juli-Aktivitäten von unserem Freund, dem Drehleiher-Virtuosen Matthias Loibner.
Gstanzl Stream
Das duo Contour – der englische Trompeter Stephen Altoft und der amerikanische Schlagzeuger Lee Ferguson Forrest – interpretieren auf dem neusten Album aus der Edition Wandelweiser Kompositionen von Jürg Frey und Antoine Beuger. Die CD beginnt mit Frey »22 Sächelchen», einer Reihe von 22 Kürzeststücken. Sie tragen Titel wie »Abendlied«, »Cadillac«, »Der Photograph« usw.
Das Album beginnt mit weichen Trompetensignalen, dem ein langes Schweigen folgt. Zerbrechliche Klänge werden frei gesetzt und gehören ganz der gewohnten Wandelweiser Subtilität an.
Hier wieder ein Gast-Artikel – diesmal zum Thema Usability – von meinem Freund Bernd Lohmeyer. Viel Spaß!
Usability ist ein Kunstwort. Es setzt sich aus den englischen Wörtern Use und Ability zusammen. Software mit einer guten Usability macht den Nutzer also “able to use the software”. Man verzeihe mir bitte diesen Anglizismus. So wird aber verständlich, was wir im Deutschen mit Gebrauchstauglichkeit übersetzen. Unter dem Sammelbegriff Usability werden alle Strategien und Anstrengungen zusammengefasst, die die Gebrauchstauglichkeit der Software erhöhen bzw. Gewährleisten.
«Du musst dringend etwas für deinen Rücken tun», rät der Physiotherapeut dem unsportlichen Protagonisten und erteilt ihm gleich den Rat, er möge schwimmen gehen. Das stösst beim jungen Mann auf wenig Gegenliebe. «Na ja… irgendwann diese Woche muss ich dahin», telefoniert er mit einem Kollegen, der ihn anfangs bei seinen ungelenken Wassersport-Aktivitäten begleitet.
Irgendwann macht der namenlose Protagonist dann die Bekanntschaft mit einer wahren Athletin, die ihm die motorischen Feinheiten des Schwimmens beibringt. Der anfängliche Widerwille verschwindet, die Vorfreude auf die regelmässigen Treffen im Schwimmbad überwiegt. Die Athletin und der junge Mann knüpfen eine zarte Bande. Schliesslich…
Bicycle, Culture and Design
Bicycle Culture and Design – das neue Taschenbuch das den aktuellen Zeitgeist auf zwei Rädern beschreibt, ist seit April diesen Jahres auf dem Markt. Mit den ständig steigenden Benzinpreisen, der globalen Erwärmung und der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gibt’s mehr als genug Gründe auf das Fahrrad umzusteigen.
Das Buch taucht ein in die Faszination der Radsportbegeisterten Freaks – extreme Weltumradler, Fahrradkuriere auf Singlespeed Rädern ohne Bremsen, Radler auf Hollandfahrrädern oder modebewusste Rennradfahrer bei denen selbst die Sockenfarbe im Einklang mit der Rahmenfarbe sein muss – so sehen die aktuellen Trends im Radsport Zirkus aus. Das Buch gibt aber noch weitere Informationen aus der Welt des Fahrrads preis. Einblicke in die gigantischen Fertigungshallen italienischer sowie taiwanesischer Fahrradhersteller und informative Berichte über passionierte Rahmenbauer aus den USA und Europa.
Als plötzlich weit weg erscheint vielen die klassisch moderne Musik des ausgehenden 19. Jahrhunderts, und bei der rüstigen Dame «Neue Musik» (des 20. Jahrhunderts) wünscht manch einer sich vielleicht, sie möge möglichst rasch in die Grube fallen, damit man sie endlich los sei. Beinahe vergessen liegt diese alte Tante da, und was bleibt, so könnte man meinen, ist eine Referenz- und Zitatmaschine, welche Diskussionen ankurbelt, worauf alle sich in der Runde zwar wohl wissend anblicken. Kaum einer aber ahnt, worum es eigentlich geht.
Alex Ross (*1968) schreibt regelmässig im «New Yorker» über Musik und wurde für seine journalistischen Tätigkeiten mit zahlreichen Preisen überhäuft. Sein erstes Buch «The Rest Is Noise – Das 20. Jahrhundert hören» ist ein beachtlicher Erfolg und wurde mit positiven Besprechungen geradezu überschüttet. Das Buch erschien in 15 Ländern und liegt auch in Deutsch vor. ??Das besondere Geheimnis dieses Bucherfolges? Ross spannt den grossen Bogen von Richard Strauss’ «Salome»-Premiere (1906) bis zur Lokalisierung klassischer Ansätze in unserer digitalen (Pop-)Gegenwart.
Seit der Gründung im Jahr 1981 war die Experimental-Rockband Sonic Youth mehr als nur eine Band. Sängerin und Bassistin Kim Gordon und Sänger/Gitarrist Lee Ranaldo studierten zuvor in den 70er Jahren Kunst. In den späten Siebzigern kamen sie in Kontakt mit Thurston Moore (Gesang/Gitarre), 1985 übernahm Steve Shelley die Drummsticks.
Ein Film von Thomas Horat.
„Das kann ich ja nicht schmöcke“ folgt im schweizerischen Umgangston schnell als Reaktion auf eine unmöglich zu beantwortende Frage oder wenn aufgrund mangelnder (Vor-)Kenntnisse ein Fehler begangen wurde. Vom menschlichen Riechorgan wird also viel abverlangt – etwa „die Nase nach vorne zu halten“, um womöglich in die Zukunft zu blicken, was sich dann insfoern als sehr tückisch erweist, wenn beispielsweise Wetterprognosen anzustellen sind.
Der Filmemacher Thomas Horat realisierte mit „Wätterschmöcker“ einen 90minütigen Dokumentarfilm und porträtiert darin sieben Innerschwyzer Wetterpropheten, die das Wetter jeweils für ein halbes Jahr voraus sagen. Denn: das Wetter in der Mythenregion haben sie im Gefühl, und darüber hinaus sind diese einheimischen Originale nicht nur wetterfühlig – sie können sozusagen den Schnee von morgen und den Regen und die Sonne der Folgetage geradezu riechen.
Öffne die Tür für eine andere Welt
– eine Kunstaktion von dem Landart-Künstler Guenter Rauch und seinen Freunden
– fotografisch dokumentiert von Claudia Knupfer
– filmisch dokumentiert von Hubl Greiner
Sonntag, 30. Mai 2010, 23:05
ORF / Ö1 / Kunstradio
live dabei: ORF | Ö1 | live-stream
von Heimo Puschnigg, Josef Klammer und Albert Pall.
Mit Barbara Pöltl (Sopran), Josef Willhelm Pepper (Bass), Heimo Puschnigg (Klavier, Komposition, Schnitt), Josef Klammer (Schlagwerk, Electronics, Komposition, Schnitt), Albert Pall (Text), Norbert Stadlhofer (Aufnahme)
In die Oper geht man. Ins Radio nicht. Obwohl die Oper aus dem Radio herauskommt. Wie es ist, wenn die Oper ins Radio geht, obwohl sie gerade aus dem Radio herauskommt, weiß man nicht. Aber zum Hören geht es schon.
Der Schweizer Bernhard »Cosey« Cosandey konnte sich mit seinem Werk »Auf der Suche nach Peter Pan« als einer der bedeutendsten, europäischen Comicautoren etablieren. Ursprünglich kam »Peter Pan« 1987 in zwei Bänden im Hamburger Verlagshaus Carlsen heraus. Nun liegt eine neu übersetzte Gesamtausgabe mit bislang unveröffentlichtem Zusatzmaterial sowie einer Cosey-Biographie vor. Diese opulente Neuauflage der viel zu lange vergriffenen Graphic Novel ist zu einem umfassenden Sammlerstück angeschwollen. Und es lohnt sich.

Jene »Suche« zwischen Täler und Schluchten umweht ein nostalgischer Hauch, im Grunde genommen ist die Geschichte schnell erzählt: Die Walliser Alpen, 1930. Ein abgelegener Ort in der Schweiz mit einer bezaubernden, wenn auch gefährlichen Landschaft. Die Bewohner wissen mit Naturgewalten umzugehen und wie in einer engen Gemeinschaft Allianzen zu bilden sind. In diese Abgeschiedenheit zieht es Melvin Woodworth, einen erfolgreicher Romanautor. Er sucht Inspirationen für ein neues Werk. Aber nicht nur – Woodworth ist auf der Suche nach Erinnerungen an seinen Halbbruder Dragan, einen erfolglosen Komponisten, der vor langer Zeit in dieser Bergwelt den Tod fand. Die Geschichte bietet zudem allerhand Gelegenheiten, um knorrige Personen und Charaktere einzuführen.
ist der Titel einer neuen Erzählung, die am Montag, 24.5., um 10.03h auf SWR2-Radio gesendet wird. Ein Abenteuer, das Franz Dobler mal wieder, nicht erfinden musste:
Auch in diesem Frühjahr veranstaltet der traditionsreiche Box Club Zürich im Zürcher Sihlhölzli ein Boxmeeting. Am 29. Mai 2010 wird der Boxring Hilden zu Gast sein und dem Publikum spannende Kämpfe und viel Ringatmosphäre bieten.
Der Boxring Hilden kann auf eine ähnlich lange Tradition wie der Box Club Zürich zurückblicken. Bereits 1950 wurde in der örtlichen Spielvereinigung 05/06 eine Boxabteilung gegründet, die schliesslich in die Gründung des selbstständigen Boxvereins Boxring Hilden 1950 e.V. im Oktober 1952 mündete.
So 1996 initiierte der Zürcher Schriftsteller und Multimedia-Künstler M. Vänçi Stirnemann das Kunstprojekt Artist Trading Cards (ATC), welches seither international eine beachtliche Resonanz fand. Anders als die kommerziellen Trading Cards werden diese ATCs nicht von einem Hersteller gedruckt, sondern von den Tauschenden selbst hergestellt. Jeder kann Karten nach seinem Gusto gestalten und danach mittauschen.
So entstehen Unikate oder Kleinsteditionen, die allerdings nur getauscht und nicht gehandelt werden dürfen. Die Grösse einer Tauschkarte ist 6,4 x 8,9 cm, was dem amerikanischen Originalformat 2,5 x 3,5 Inch entspricht. Damit passen diese tauschbaren Kunst-Kartenobjekte auch in die Sleeves (Sammelhüllen) hinein, wo sie gesammelt und aufbewahrt werden können.
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